Montag, 27. Oktober 2008

ein paar Bilder...


Mein Gastbruder Kofi - wie immer am Rumalbern!!


Judith, Todd und ich helfen Sakwaa beim Brotbacken (jaaa, ich eigentlich auch, nur irgendwer muss ja schliesslich die Kamera bedienen!)


Meine Mitbewohnerin Judith mit Winniefred und unserem Gastbruder Kofi


Klein Jeffrey!


Hallo,

da bin ich schon wieder und wollte eigentlich mal ein paar neue Fotos hochladen. Doch obgleich der Computer hier zumindest schon mal meine Kamera erkannt hat, dauert es mit dem Hochladen schon bei kleinster Aufloesung endlos lang. Aber immerhin, so eben hat es das erste Bild fuer heute in meinen Blog geschafft!
Im Uebrigen kann ich mich Friedis Kommentar zu meinem vorletzten Post nur anschliessen: Ist ja nix los hier!! Wo bleiben eure Kommentare? Man moechte meinen, kein Mensch liest das alles und ich investiere ganz umsonst soviel Zeit und Nerven in diese Berichte!! Also, lasst mal von euch hoeren!!!
Ausserdem moechte ich alle noch mal ermutigen, mir einfach eine kurze Nachricht mit eurer Postadresse zu schicken, wenn ihr euch ueber Post aus Ghana freuen wuerdet. Habe leider im allgemeinen Packstress vor Abfahrt nur noch vereinzelte Adressen zusammenraffen koennen. Allerdings habe ich erst heute einen Stapel Postkarten geschrieben, die ich morgen mal zum post office in Akroso bringen werde - mal schauen, wie lang das dann braucht...

Darueber hinaus freue ich selbst natuerlich auch ueber alle Massen ueber Post jeglicher Art (und wenn dann noch ein paar interessante Zeitungsartikel, irgendwelche Geigennoten oder auch Fotos von wem auch immer mit im Umschlag stecken, freue ich mich ganz besonders ;-) ). Da ich die Adresse, unter der ihr mich erreichen koennt, lieber nicht oeffentlich ins Netz stellen moechte: schreibt mir eine kurze Nachricht, wenn ihr die Adresse haben wollt oder fragt je nach Verfuegbarkeit bei meinen Eltern, Mitbewohnern und engen Freunden nach, denen ich sie bereits geschickt habe...
Danke!!!

Samstag, 25. Oktober 2008

Clara isst Ananas!!!

Jaja, all diejenigen, die mich schon lange und gut kennen, werden in Anbetracht dieses Post-Titels wahrscheinlich verwundert den Kopf schuetteln oder lauthals loslachen. Aber ich habe mein an frueherer Stelle bereits erwaehntes Vorhaben tatsaechlich in die Tat umgesetzt und noch in der Einfuehrungswoche diese bislang immer so verhasste Frucht nach vielen Jahren einfach mal frisch probiert. Nachdem ich diese wohl eher psychologische denn degustative Schranke endlich durchbrochen habe, steht frische Ananas jetzt quasi taeglich auf meinem Speiseplan! Wer haette das gedacht?
Ansonsten habe ich hier in kulinarischer Hinsicht richtig Glueck, weil unsere liebe Gastmutter Emma nicht nur prinzipiell sehr lecker und europaeer-freundlich kocht, sondern darueber hinaus auch noch Baeckerin ist und fuer das Compound und auch viele im Dorf mehrmals in der Woche frisches Brot backt. Dabei handelt es sich gluecklicherweise nicht um das hierzulande uebliche pappige Kasten-Weissbrot sondern um knusprig-krustiges, ganz ausgezeichnet schmeckendes Baguette-aehnliches Brot, wobei ich meine, die geheime Zutat, die es besonders lecker macht, vorgestern beimMithelfen beim Backen entdeckt zu haben: reichlich Muskat!

Freitag, 24. Oktober 2008

Meine Arbeit in der Pre-School





Hallo!!

Obwohl das Internet-Cafe hier in Cape Coast eher den Anschein eines Computermuseums erweckt und man von USB-Schnittstellen zum Hochladen von Bildern nur traeumen kann, ist die Verbindung erfreulich schnell und das zum bisher guenstigsten Preis, den ich hier erlebt habe.
Aber von Cape Coast werde ich ein andermal berichten und hole lieber endlich die laengst faelligen Ausfuehrungen zu meiner Projektarbeit nach.
Wie in einem der frueheren Posts schon kurz erwaehnt, ist die Arbeit in der Preschool ganz schoen heftig! Ich hatte ja eigentlich eher so eine Kindergarten-Atmosphaere erwartet (zumal die Projektbeschreibung urspruenglich Singen und Spielen mit den Kindern als Hauptaufgaben angab), und eigentlich traegt meine Klasse auch die Bezeichnung "Kindergarden (KG) I", aber tatsaechlich handelt es sich in erster Linie um Unterricht, ein bisschen wie bei uns in der Grundschule, nur auf einem ganz anderen Level. Die Kinder laufen alle zunaechst die KG I und KG II, bevor sie dann in die Primary School (Grundschule) kommen. In meine Klasse gehen offiziell 90 (!!!) Schueler im Alter von 3 bis schaetzungsweise 7 Jahren, aber zum Glueck sind nie alle da, so dass ich in der Regel "nur" zwischen 70 und 80 Kinder vor mir sitzen habe (wobei allerdings jenseits einer Zahl von 40 Kindern Mengenunterschiede nur noch in 20er-Schritten signifikant zu sein scheinen...). Nun koennen die Kids abgesehen von Floskeln wie "Good Morning" und "How are you" ueberhaupt kein Englisch, weswegen ich ganz und gar auf die anwesenden Lehrerinnen zwecks Uebersetzung in Twi anwiesen bin. Und ja, eigentlich hat meine Klasse sogar zwei Lehrerinnen, Iva und Evelyn, wobei bislang erst an einem Tag beide anwesend waren. Frage ich nach der jeweils abwesenden Lehrerin, heisst die Antwort meist kurz "she is traveling". Inzwischen frage ich aber gar nicht mehr. Nun stellt sich freilich die durchaus berechtigte Frage, wozu ich ueberhaupt mit unterrichte, wenn die Klasse offenbar schon mit Lehrern versorgt ist, zumal ich von der Anwesenheit wenigstens einer Lehrerin abhaengig bin weil ansonsten die Klasse voellig verrueckt spielt. (Solange ich mich weigere, die Kinder mit dem Rohrstock zu schlagen, wird sich das vermutlich auch nicht aendern...) Nun habe ich traurigerweise das "Glueck", dass sowohl Iva als auch Evelyn einfach ziemlich schlechte Lehrer sind, so dass ich tatsaechlich ein kleine Bereicherung fuer den Unterricht darstelle. Und ich weiss selbst, dass ich ganz gewiss keinen besonders guten Unterricht mache!! Aber das "Lehr"konzept der Lehrerinnen scheint nur darauf zu beruhen, dass sie die Kinder alles einfach wiederholen lassen. Wenn ich ihnen also das ABC auf Englisch vorbete, plappern sie alles fleissig nach, inklusive der Tonhoehe und Betonung (und wenn ich mal kurz etwas ratlos "hmm" mache, wird auch das wiederholt!!!!). Ebenso verhaelt es sich mit den englischen Reimen und Liedern, die die Lehrer den Kindern bereits beigebracht haben: die Kids wiederholen alles artig, habe aber in der Regel keine Ahnung, wovon gerade die Rede ist, sondern reihen einfach die Silben aneinander. Hinzu kommt, dass das Englisch von Iva und Evelyn wirklich schlecht ist. Mal abgesehen von der teils richtig falschen Aussprache kann ich mit keiner von beiden auch nur ein normales Gespraech fuehren, weil ihnen einfach das Vokabular fehlt. Insofern bringt meine Anwesenheit in der Klasse wirklich was: von mir bekommen sie ein (wenn ich das bei aller Bescheidenheit mal sagen darf, schliesslich haben mir das die Muttersprachler hier bestaetigt) recht ordentliches Englisch zu hoeren und ich bemuehe mich gerade darum, einige Aussprachefehler wieder gerade zuruecken. Ansonsten schmeisse ich inzwischen weitestgehend den Unterricht allein, wobei wir taeglich muendlich das ABC durchgehen und schriftlich gerade beim Buchstaben g angelangt sind. Zahlenmaessig plappern die Kinder die Zahlen 1 bis 10 nach. Ich habe nun aber auch das selbsternannte "Tassen-Konzept" eingefuehrt, das heisst ich bemuehe mich gerade darum, die Bedeutung der Zahlen mit dem Anknuepfen an konkrete Objekte zu verdeutlichen ("Bring me two cups", who can show me six cups on the board" usw.) und bin gerade bei Ziffer 7 angelangt. Ausserdem verbringe ich taeglich insgesamt etwa eine Stunde damit, die ca. 60 Schiefertafeln fuer die Kinder vorzubereiten, indem ich Linien vorzeichne und den jeweils aktellen Buchstaben vorschreibe. Danach bin ich immer von oben bis unten mir Kreide bedeckt!! Von diesen voellig elementaren Methoden sind meine Mitlehrer bereits vollauf begeistert. Laesst das nicht tief blicken??!!



Mittwoch, 22. Oktober 2008

Bin heute mehr oder weniger spontan nach Accra gefahren (spaeter mehr dazu) und wollte hier im Internetcafe eigentlich einen ausfuerlichen Post zu meiner Projektarbeit in der Pre-School schreiben. Statt dessen habe ich das unvergleichbar schnelle Internet erst mal zum hochladen einiger erster Bilder genutzt (siehe aeltere Posts).
Hoffe, dass ich am Wochenende wieder etwas mehr Zeit zum schreiben haben werde!
Liebe Gruesse und grossen Dank an alle, die mich mit Nachrichten jeglicher Art begluecken!!

Montag, 20. Oktober 2008

Zweites Wochenende: Strandidylle (und Debussy)

An unserem zweiten Wochenende hier in Ghana haben Judith und ich uns mit vier weiteren Freiwilligen aus der Einfuehrungswoche in ein Beach Resort in Anumabo, einem kleinen Strandort oestlich der Stadt Cape Coast begeben. Die Anlage selbst war traumhaft: ein Bilderbuchstrand, huebsche kleine Huetten und Sonnenschirme im Schatten hunderter Kokusnusspalmen! Hier stand wirklich Erholung auf dem Programm. Uebernachtet haben wir in der budget-freundlichsten Variante: in Zelten direkt am Strand.
Das beste daran: die dicken, echten Matratzen, auf denen wir unseren Ruecken mal was richtig gutes tun und bequem schlafen konnten. Die Ausstattung bei unseren Gastfamilien ist naehmlich durchweg durch eher duenne Schaumstoffauflagen auf ziemlich buckeligen "Lattenrosten" gekennzeichnet... Da boten die Zeltunterkuenfte wahren Luxus!!
Ansonsten war es seltsam in der Strandanlage: zum ersten Mal seit zwei Wochen fand ich mich wieder umgeben von Europaeern und fuer einen Moment vergass ich fast, dass ich eigentlich in Ghana bin.
Eigentlich bin ich ja ueberhaupt nicht der Typ fuer lange Tage am Strand, aber so im Schatten der Palmen dem Spiel der Wellen zuzusehen und zu lauschen und dabei mein Lieblingsbuch zu lesen tat einfach mal gut! Nachts erschien der Dialog von Wellen und Wind fast schon laermend: derselbe Lautstaerkepaegel in Form von Autobahngeraeusch wuerde ohne Zweifel als Laermbelaestigung interpretiert, aber so war es doch irgendwie beruhigend. Als ich dann auch noch am naechsten Tag vom Morgengrauen bis zum Mittag aufs Meer schaute, liess es sich einfach nicht mehr vermeiden, dass wieder die Melodien aus Debussys La mer zu mir zurueckfanden, die mir (nach der Probenwoche mit der Jungen Sinfonie Berlin) bereits die zwei Wochen vor meiner Abreise nach Ghana keine Ruhe mehr liessen, sich aber in Anbetracht der neuen Eindruecke bei meiner Ankunft in Accra zunaechst verfluechtigt hatten. Jetzt schwelge ich wieder in Orchestererinnerungen und vermisse ein wenig das gemeinsame Musizieren in der Heimat. Immerhin habe ich ja eine Geige dabei, allerdings ist es gar nicht so einfach, hier darauf zu spielen: einerseits ist das bei knapp 30 Grad eine mehr als schweisstreibende Angelegenheit, zugleich muss ich darauf achten, vor allem dann zu spielen, wenn die meisten Kinder im Compound noch in der Schule sind. Andernfalls will staendig ein anderes Kind darauf spielen. Sie alle kennen bereits die erste Regel, die ich ihnen eingeschaerft habe, bevor sie die Geige in die Haende nehmen duerfen: Haende gruendlich waschen und abtrocknen!! Einigen habe ich bereits die Grundhaltung erklaert, wobei mir bei meinen Ausfuehrungen zugutekommt, dass ich im Sommer beim Lausitzer Opernsommer von den Amis aus Illinois einige der englischen Bezeichnungen gelernt habe, so dass ich meine Geige auch ordentlich auf Englisch beschreiben kann! :-)






Blick von der Strandliege in Anomabu Beach *seufz*

Das erste Wochenende in Akroso: Kakao und Kirche


Blick von der Terasse vor unserem Zimmer



Cute little Winnie!!



Todd mit Winniefred


In der Salvation Army Church



schleimig umhuellte Kakaobohnen :-)






Mit einem reichlichen Zeitbudget im angeblich schnellsten Internetcafe der Umgebung kann ich heute endlich etwas mehr von meinen ersten zwei Wochen in diesem erstaunlichen Land berichten!

Unser erstes Wochenende hatten wir in Akroso bei unserer Gastfamilie verbracht. Da zeichnete sich schon ab, was uns die anderen, hier seit laengerem wohnenden Volunteers bereits angekuendigt hatten: hier ist wirklich nicht viel los und man tut gut daran, die Wochenenden grundsaetzlich fuer mehr oder weniger ausgedehnte Reisen zur Erkundung des Landes zu nutzen.
Das waere aber gleich am ersten Wochenende sicher nicht sonderlich nett unseren Gastgebern gegenueber gewesen und wir mussten uns ohnehin erst mal ein wenig einleben.

Am Samstag macht sich immer das gesamte Compound mit Kind und Kegel auf den Weg zu einer Kakaobohnenfarm und Judith und ich beschlossen kurzerhand einfach mitzukommen. Der Weg dorthin war schon mal schweisstreibend: ueber eine Stunde teils in der prallen Sonne! Aber die Landschaft hier ist wirklich atemberaubend!! Ich glaube, ich habe ganz viel Glueck, dass ich mit meinem Beduerfnis nach gruener Natur hier quasi im Urwald gelandet bin: Das ganze Dorf ist umgeben vom ueppigem Gruen verschiedenster Palmen- und Baumarten, dazwischen fliegen wunderschoene Schmetterlinge umher und verschiedenste Vogelarten. So stapften wir also, zunaechst ein paar alten Bahngleisen folgend, dann mehr oder weniger querfeldein durch den Wald Richtung Farm. Die Farm selbst war dann im Grunde auch nichts anderes als weiter Wald, nur dass eben vornehmlich Kakao-Baeume um uns standen. Die Kakaobohnen stecken in grossen gelben Fruechten und sind von einem glitschig-weissen, suessen Fruchtfleisch umgeben, das mich ein wenig an Litschis erinnerte. Nachdem die Fruechte vom Baum geschlagen und gesammelt wurden, schlugen die Maenner sie mit Macheten auf und wir begannen, die Kerne (bzw. Bohnen) herauszupulen, wobei man dabei nach Herzenslust das oben beschriebene Fruchtfleisch lutschen konnte. Fuer den Rueckweg wurde ein Taxi bestellt, da durchaus einige Kilo an Ernte zusammengekommen waren und auch noch Feuerholz gesammelt wurde. Das Taxi war ein uralter Opel Astra mit den gleichen Bezuegen, wie ich sie aus unserer alten Familienkutsche kannte. Da es gerade zu regnen begann, betand die stets um unser Wohlergehen bemuehte Gemeinschaft darauf, dass Judith und ich als erste mit im Taxi fuhren. Von unserer gut zwei Dutzend Menschen umfassenden Gruppe zwaengte sich denn auch fast die Haelfte (!) in die erste Taxifuhre: ein Fahrer, vier Personen auf dem Vorder- und sieben auf dem Ruecksitz!!! (Na gut, vier davon waren Kinder, aber trotzdem!!) Der Kofferraum war dagegen bis ueber den Rand mit schleimig-tropfenden Saecken mit Kakaobohnen, Bananenstauden, Feuerholz und Macheten gefuellt, wobei wir dreimal auf dem Weg zurueck ins Compound einiges an Fracht verloren. :-) Das war eine wirklich abenteuerliche Fahrt, aber fuer ghanaische verhaeltnisse offenkundig voellig normal...

Am Sonntag haben wir unsere Gastmutter Emma in die Kirche begleitet, weil mir jeder im Vorfeld nahegelegt hatte, das unbedingt mal mitzuerleben. Nun ja, ich habe mir sagen lassen, dass die Gottesdienste in verschiedenen Kirchen recht unterschiedlich ablaufen koennen. Nach unserem Besuch in der in Akroso ansaessigen Salvation Army Church hoffe ich instaendig, dass dem so ist!! Insgesamt machte alles einen sehr ausgelassenen Eindruck: eine kleine Blechblaskapelle aus Trompeten und Posaunen machte mit Unterstuetzung eines kompletten Schlagzeugs, grosser Trommel und Keyboards schon mal ordentlich Laerm und Stimmung. Von den Predigten (bzw. den Ansprachen, die ich dafuer hielt und die von mindestens drei Personen alternierend gehalten wurden) verstand ich zunaechst nichts, war eben alles in Twi. Aber Emma bemuehte sich von Zeit zu Zeit, uns einiges zu uebersetzen. Dazu sollte ich zunaechst erwaehnen, dass da neben der Blaskapelle noch ein riesiger Schreibtisch stand, hinter dem ein Mann sass und die ganze Zeit nichts weiter machte als... Geld zu zaehlen und Rechnungen und Quittungen zu erstellen!!! Das war es dann auch, worum sich der Gottesdienst in erster Linie drehte: ums Geld!! Etwa aller zehn Minuten wurde ein bestimmtes Lied angestimmt, waehrend dem sich jeweils einzelne Personen der Gemeinde erhoben und singend und tanzend Runden durch die Kirche tanzten um jedes mal, wenn sie an einer Art Spendenbox vorbeikamen, Geld einzuwerfen. Judith und ich mussten zum Glueck nur vereinzelt der Hoefligkeit wegen mitmachen, aber auch sonst wuerde ich hier nicht zu oft in die Kirche gehen - das waere mir schlichtweg zu teuer!! Bei einigen der temperamentvollen (und endlosen!!) Predigten fasste Emma den Inhalt kurz fuer uns zusammen: If you do not pay, God will not forgive you... HALLOOOO???? Na ja, der Herr hinterm Schreibtisch erhob sich dann regelmaessig, um die erstellten Quittungen und Rechnungen an die einzelnen Gemeindemitglieder zu verteilen. Nach zweieinhalb Stunden meinte Emma, wir koennten uns ruhig wieder auf den Weg nach Hause machen um Mittag zu essen. Der "Gottestdienst" war zwar noch im vollen Gange, aber ich hatte dann nicht wirklich das Gefuehl, etwas zu verpassen ;-)











Donnerstag, 16. Oktober 2008

Unser Compound

Hurra, heute sitze ich mal an einem erfreulich schnellen Computer und kann mich endlich mal etwas intensiver dem tagebuchschreiben widmen!

Seit fast einer Woche wohne ich nun schon in Akroso und habe mich recht gut eingelebt. Zu Beginn kam ich mir noch etwas verloren vor. Ich lebe hier gemeinsam mit Judith, einer weiteren Deutschen in einem grossen sog. Compound, einer Wohngemeinschaft von etwa 25 Einheimischen, wobei aber mindestens noch mal so viele Menschen hier taeglich ein und auszugehen scheinen! Das war zu Beginn sehr verwirrend, zumal sich zunaechst keiner so recht um uns Neuankoemmlinge gekuemmert hat und wir uns erst mal hartnaeckig durchfragen mussten, was nun eigentlich wo zu finden und wer ueberhaupt wer und mit wem verwandt ist. Unsere Gastmutter Emma hat hier immer alle Haende voll zu tun, wenn sie fuer eine Vielzahl der hier wohnenden kocht und wascht und baeckt. Aber wenn man mal eine ruhige Minute mit ihr findet, ist sie wirklich sehr nett und aufmerksam. Sofort in Herz geschlossen habe ich all die Kinder in unserem Compound. Es vergeht kaum eine Stunde zu Hause, ohne dass sich eine kleine Hand in die meine schiebt oder irgendjemand auf meinem Schoss sitzt und wir haben sehr viel Spass miteinander. Ich weiss schon jetzt, dass ich das nach meiner Rueckkehr in die Heimat vermutlich am meisten vermissen werde: staendig ein paar suesse Kinder um mich zu haben, die mir ganz ungeniert ihre ganze Zuneigung entgegenbringen. Das ist soooo ein wunderbares Gefuehl!!
Emma hat einen Sohn, Kofi (12) und zwei Toechter: Sakwa (15) und noch eine aeltere, die ich aber bislang nicht getroffen habe, weil sie irgendwo ausserhalb eine boarding school besucht. Ausserdem sind da noch Mary (10) und Ruth (9), deren Nichte Winniefred (3) und Neffe Jeff (3 Monate), Noah (14) und zwei weitere Kofis, die aber alle nicht in verwandtschaftlichem Verhaeltnis zu Emma stehen sondern irgendwie zu einer weiteren Familie im Compound zu gehoeren scheinen.
Die Familien leben in vier verschiedenen Haeusern bzw. Huetten um einen Hof herum, der von Dutzenden Waescheleinen durchkreuzt ist und auf dem staendig was los ist. Wir Volunteers haben unser eigenes Plumpsklo, dass nur von uns genutzt wird und ziemlich sauber ist. Allerdings hatte meine erste Begegnung mit einer der daumengrossen Kakerlaken dort zu einer ueberraschend lang anhaltenden Unterbindung meines Harndrangs am ersten Abend gefuehrt. ;-) Inzwischen erfolgt nach dem Dunkelwerden immer erst mal das Ritual des ausfuehrlichen mit der Stirnlampe Ausleuchtens des Klohaeuschens, um all das lichtscheue Riesenviehzeug zu vertreiben, bevor ich mich schliesslich mit einem etwas mulmigen Gefuehl hinsetze... :-)
Die Freiluft"dusche" (Dusche ist hier immer "bucket shower", d.h. man holt sich in einem grossen Eimer Wasser vom Brunnen, aus dem man dann mit einem kleineren Eimer was schoepft und sich froehlich damit bespritzt) ist ein etwa einen knappen Quadratmeter grosser Verschlag mit Fliessen am Boden und wird von allem im Compound genutzt, weswegen zu den Stosszeiten morgens und abends vor der Daemmerung teils grosser Andrang herrscht...

In unserem Dorf wohnen zur Zeit noch 5 (!) weitere Freiwillige aus Deutschland (natuerlich alles Maedels), was ich eigentlich eher bloed finde, schliesslich bin ich nicht nach Ghana gereist, um hier staendig Leute aus der Heimat zu treffen. Aber zum Glueck lebt bei uns im Compound mit Todd aus Boston auch noch ein Nichtdeutscher und damit auch jemand, mit dem man ordentlich Englisch reden kann (da das der Ghanaer doch sehr eigen ist!).

Habe gerade vergeblich versucht, ein paar Bilder hochzuladen. Da aber meine Internetyeit gleich wieder abgelaufen ist, werde ich das wohl auf's naechste mal verschieben muessen...

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Kurze Notiz

Ich versuche erst mal, mich kurz zufassen, indem ich die letzten 10 Minuten meiner Internet-Stunde fuer einen ersten Eintrag seit meiner Ankunft in meinem Dorf nutze. Das Internet hier schafft nicht mal Modemgeschwindigkeit!! Dabei koennte ich selbst bei einer guten Verbindung Stunden damit verbringen, von den Erlebnissen der letzten Tage zu berichten!!! Erschwert wird die Sache hier noch dadurch, dass im Grunde keines der Sonderzeichen (Kommata, Klammern, Punkte, Satzzeichen) auf den Tasten zu finden sind, die mir dir Tastatur anzeigt, so dass auf eine Versuch/Irrtum- nun eine anstrengende Gedaechtnis-Aufgabe folgt...

Was fuer einige vielleicht die wichtigste Information ist: mir geht's gut! Gewoehne mich langsam an die Hitze, habe nur vereinzelt Durchfall (was z.B. nach einem Gericht mit Bohnen auch nicht unerwartet auftritt) und aergere mich eigentlich nur noch ein wenig ueber den Schnupfen, den ich nun schon seit fast drei Wochen mit mir herumschleppe.
Langsam habe ich mich in meinem neuen Wohnumfeld eingelebt und mich an die allgemeinen Lebensumstaende gewoehnt. Allerdings ist die Arbeit in der Vorschule ("Kindergarden") wirklich sehr anstrengend und auch ganz schoen frustrierend. Aber knapp 80 Kindern, die alle keinerlei Englisch koennen, irgendwas beizubringen, ist wirklich ein Kraftakt.
Aber mehr dazu spaeter, ich muss erst mal meine Internetzeit verlaengern!!

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Vorlaeufiger Abschied von Accra

Bevor ich morgen weiter reise nach Akroso, wo ich in den folgenden vier Monaten arbeiten und bei einer Gastfamilie leben werde, melde ich mich noch mal kurz aus Accra, da ich in Akroso zunaechst keinen Internetzugang haben werde und sicherlich erst Mitte naechster Woche in der naechstgroesseren Stadt Swedru ein Internetcafe besuchen kann.
Meine Orientierungswoche in der Hauptstadt neigt sich damit dem Ende entgegen und ich werde mich von einer ganzen Reihe sehr netter Menschen verabschieden muessen, die ich in den letzten Tagen kennengelernt habe. Allerdings werde ich einige von ihnen hoffentlich schon bald wiedersehen, wenn wir uns zu Reisegemeinschaften zusammentun, um an den Wochenenden das Land zu erkunden!

Heute haben wir im Rahmen der Orientierungswoche ghanaische Gerichte gekocht, die teilweise sicher etwas ungewoehnlich aber doch sehr lecker waren. Dumm ist nur, dass hier so schrecklich viel Oel ins Essen gekippt wird und daher alles sehr fettig ist. Aber es soll wohl auch das selbsterklaerte Ziel aller Gastfamilien sein, dass wir ueberaus wohlgenaehrt und mit gut ein paar Kilo mehr auf den Hueften wieder in die Heimat zurueckkehren! Na ja, im Oktober moechte ich in Deutschland den Halbmarathon laufen. Das Training dafuer wird bitter noetig sein!
Ansonsten habe ich bislang auch noch keinerlei Verdauungsbeschwerden gehabt, und das bei meinem sonst so anfaelligen Magen! Alles andere waere im Moment aber auch besonders nervig, weil seit unserem zweiten Tag hier die Toilette in unserem Zimmer nicht mehr funktioniert und wir immer mit der Hand nachspuehlen muessen. Damit kann ich meine letzten Tage mit WC nicht mal mehr richtig geniessen! ;-)



Hinsichtlich kulinarischer Aspekte habe ich mir hier auch ein kleines Projekt vorgenommen: Ich denke, in Anbetracht des Angebots sollte ich mir wirklich endlich mal die Ananas angewoehnen. Alle anderen, die sie hier probiert haben beteuern, dass sie hier viel besser schmeckt als in der Heimat. Auf jeden Fall sieht das Fruchtfleisch schon mal ganz anders aus. Hmm, vielleicht nehme ich das gleich morgen frueh mal in Angriff...
Bemerkenswert ist, dass man hier in einem der Supermaerkte die gesamte Palette westeuropaeischer Lebensmittel und Kosmetika antrifft zu teils sehr gepfefferten, teils aber auch mit der Heimat vergleichbaren Preisen. Wer also meint, nicht ohne Vollkornschwarzbrot, Fruchtjoghurt, Edamer, Rittersport oder einfach seinem Lieblingshaarshampoo leben zu koennen, muss auf nichts verzichten. Aber dafuer bin ich ja nicht hier. Zwar habe ich heute mal einen letzten Schokoriegel gegoennt, aber etwas derartiges steht in den naechsten Wochen ohnehin erst mal nicht in Aussicht.

Heute bin ich zum ersten mal Trotro gefahren, was ein Standardfortbewegungsmittel hier in Ghana ist, eine Art Minibus, dessen Verkehrssicherheit allerdings sehr in Frage zustellen ist. War aber sehr lustig und ich bin noch in einem Stueck am Zielort angelangt. Ansonsten kommt man hier auf der Strasse immer wieder ins Gespraech mit Einheimischen, die einen freundlich ansprechen und einfach ein wenig schwatzen wollen. Wenn man dann noch ein paar charmante Worte ueber Land und Leute verliert (die ja wirklich von Herzen kommen!!), kriegt man z.B. einfach mal spontan die fuenf Bananen spendiert, die man gerade kaufen wollte und mehr noch: es wird noch ein halbes Dutzend draufgelegt!

Das erst mal zu meinen Impressionen der ersten Woche in diesem Land. Nun kann ich es gar nicht erwarten, endlich meine Gastfamilie kennenzulernen. Bei dem Gedanken, was mich bei meiner Arbeit in der Schule so erwarten koennte und wie ich meine Aufgaben dort bewaeltigen soll, wird mir zwar etwas mulmig zumute, aber das wird sich schon auch irgendwie ergeben! Im Moment fuehle ich mich jedenfalls pudelwohl und bin gespannt, was mich noch so erwartet!



Mittwoch, 8. Oktober 2008

Vertraute Klaenge...

Huhuuu,

da der Computer hier mal wieder Aerger gemacht hat, ist mir wertvolle Internetzeit verloren gegangen, so dass ich nur noch ganz kurz was loswerden kann/will:

Als wir heute bei einer Stadttour durch Accra den Nkrumah Memorial Park besucht haben, glaubte ich zunaechst, meinen Ohren nicht zu trauen, vernahm ich doch, gerade die bescheidene Toilette des Museum nutzend, nur all zu vetraute (wenn auch nicht ganz saubere) Klaenge! Aber tatsaechlich: als ich aus dem Fenster sah, erblickte ich einen Ghanaer, der auf einem in der Sonne blitzenden Horn spielte. Dann hoerte ich auch noch eine Querfloete und eine Geige traellern. Als ich dann einen der Museumsfuehrer fragte, erklaerte dieser mir, dass sich im Gebaeude hinter dem Park der Probenraum des Synphonieorchesters von Accra befindet. Dazu sollte ich noch erwaehnen, dass ich bei Vorab-Recherchen in Deutschland bereits in Erfahrung gebracht hatte, dass in Accra das angeblich einzige professionelle Sinfonieorchester von ganz Westafrika ansaessig ist! Wenn ich spaetestens um Weihnachten wieder in Accra sein werde, muss ich unbedingt mal ein Konzert besuchen...
Immerhin zwei der anderen Volentaire hier spielen ebenfalls seit frueher Kindheit Geige, allerdings bin ich die einzige, die verrueckt genug war, sie auch mitzunehmen (sie ist am Bett angeschlossen in der hintersten Ecke meines Hostel-Zimmers verstaut). Aber Rachel aus Schottland hat bei einer Konzertreise mit ihrem Jugendorchester nach Deutschland sogar schon in der Dresdner Kreuzkirche gespielt. Witzig, nicht?

Aber genug der sinnlosen Details... Ich muss wohl erst noch lernen, ein aussagekraeftiges Internet-Tagebuch zu fuehren. Morgen werde ich zumindest mal probieren, hier ein paar Fotos reinzustellen, wobei ich aber zugeben muss, dass ich bislang noch nicht all zu fleissig am Fotografieren war.

Liebe Gruesse ins herbstliche Deutschland!
Eure Clara

Dienstag, 7. Oktober 2008

Mein dritter (na ja, eigentlich erst zweiter) Tag in Ghana neigt sich dem Ende zu und da ich ohnehin ziemlich k.o. und nicht mehr fuer irgendwelche Aussenaktivitaeten zu gebrauchen bin, nutze ich das Internet-Angebot unseres Hostels, um ein wenig von meinen Erlebnissen zu berichten.

Neben dem bereits erwaehnten Strandausflug stand gestern noch nicht all zu viel auf dem Programm. Aber ich habe mir immerhin schon ein sim-card fuer das alte mitgebrachte Handy besorgt (Danke noch mal dafuer, Robert und Liese!!) und selbiges erfolgreich in Betrieb genommen. Gerade eben faellt mir ein, dass es vielleicht nicht so ratsam waere, die Nummer auf dieser oeffentlichen Seite zu nennen? :-) Vielleicht schreibe ich da fuer alle Telefonierbegeisterten noch mal eine Rundmail. Freiwillige, die mir jeden Samstagabend eine Erinnerungs-SMS dafuer schreiben wollen, dass ich auch an die Einnahme meiner woechentlichen Lariam-Tablette denke, sind dabei immer willkommen. ;-)
Bislang hat mich aber zumindest noch kein Moskito gestochen, wobei aber das windige Meeresklima hier in der Hauptstadt die Insektenplage in Grenzen zu halten scheint. Das wird sich sicher aendern, wenn ich ab Freitag in "meinem" Dorf Akroso sein werde.
Heute beim Fruestueck stellte sich heraus, dass ich mit einer anderen Freiwilligen zusammen bei der selben Gastfamilie leben werde: Judith kommt ebenfalls aus Deutschland und wird sogar fuer fuenf Monate in Akroso bleiben. Ansonsten war ich ueberrascht, wieviele nur fuer vier oder acht Wochen nach Ghana kommen - da muss man ja schon wieder abreisen, kaum dass man sich in sein Projekt eingearbeitet hat!! Obwohl mindestens die Haelfte aus unserer Freiwilligengruppe hier aus Deutschland, Oesterreich oder der Schweiz kommt, habe ich bislang die meiste Zeit mit Volunteers aus Schweden, England oder den Niederlanden verbracht, so dass ich hier nicht staendig deutsch spreche, was wirklich lamgweilig waere. Morgen werden wir auch einen kurzen Einfuehrungskurs in die in Ghana verbreitete Sprache Twi erhalten. Einen Vorgeschmack darauf erhielt ich aber auch schon von verschiedenen freundlichen Ghanaern, die mich auf der Strasse angesprochen haben und versucht haben, mir einige Floskeln beizubringen.

Heute gab's schon mal eine kleine Einfuehrung von unserer Projektkoordinatorin Tina ("I'll be your big black african mommy during your stay in Ghana!") in cross-cultural issues, Infos zum Verhalten in den Gastfamilien und generellen Sicherheitshinweisen. Schon kurios, wenn da letzterer Gesichtspunkt dem Satz eingeleitet wird "Ghana is a safe country", aber "you'd better do not this, try to avoid that, and under no circumstances do this...". Zum Glueck habe ich mich vorab schon ausgiebig informiert und Tina konnte mich nicht mehr all zu sehr mit irgendwelchen Details schocken. :-) Nach der Einfuehrung durften wir uns ausserdem jeweils eine Stunde lang im ghanaischen Tanzen und Trommeln ausprobieren. Ersteres ist bei der Hitze hier wirklich furchtbar schweisstreibend, das Trommeln im Anschluss fand ich dagegen regelracht meditativ-entspannend. Trotzdem bin ich schon wieder schrecklich muede und werde sicher wieder zeitig zu Bett gehen. Die letzten Naechte habe ich bereits ziemlich viel geschlafen, aber ich schaetze, es ist einfach das Klima, das mich zur Zeit so leicht ermueden laesst und an das ich mich erst noch richtig gewoehnen muss. Ansonsten geht's mir aber (bis auf die aus Deutschland eingeschleppte Erkaeltung) gut und ich fuehle mich hier sehr wohl unter all den netten Menschen!
Huch, jetzt ist schon wieder ueber eine halbe Stunde vergangen und meine vorab bezahlte Internetzeit geht gleich zuende...

Liebe Gruesse an alle!
Clara




Montag, 6. Oktober 2008

Erster Tag in Ghana





Strahlitis am Strand in Accra

Stilleben: Sonntagmorgen halb neun in Berlin-Tegel


Hallo allesamt,

da ich gerade die angefangene Internetstunde einer Mitgereisten zuende nutze und nicht so genau weiss, wie viel Zeit ich noch habe, versuch" ich mich kurz zu fassen:
Bin gestern nach einer voellig problemlosen Reise gesund und muede hier angekommen, nachdem ich bereits bei meiner Zwischenlandung in Amsterdam die ersten netten Leute kennengelernt hatte.
Accra ist heiss, laut und dabei aber nicht halb so chaotisch wie Dheli ;-). Das Hostel, in welchem wir waehrend unserer Orientierungswoche hier in der Hauptstadt wohnen, ist sauber und nett. Heute haben wir den halben Tag am Strand verbracht mit ganz viel Sonne, aber im Moment schuettet es draussen wie aus Kannen...
Ich bin hier mit etwa 40 anderen Volunteers die wir uns alle dann ab Freitag in (fast) alle Himmelsrichtungen zerstreuen werden. Die kuriosesten unter ihnen: Ida (60) und Sylvia (knapp 70), zwei britische Damen die hier hervorragend mit uns Jungvolk mitziehen!!

Morgen werde ich mir noch mal einen "eigenen" Internetplatz suchen, um mehr berichten zu koennen... Ansonsten: mir geht's super und ich bin gespannt, was in den naechsten Tagen noch auf mich zukommen wird!!

Liebe Gruesse,
Clara