Nachdem ich vorgestern eine Ultrakurzfassung der letzten Woche abgegeben habe, bin ich im Moment irgendwie nur maessig motiviert, alles noch mal ausfuehrlich zu beschreiben und kann da erst mal nur auf den zurueck in Deutschland anstehenden Ghana-Berichte&Photos-Abend verweisen.
Seit gestern bin ich mit Judith in der Hauptstadt der Upper East Region, Bolgatanga, gar nicht weit von der Grenze zu Burkina Faso. Bislang hat uns dieses Fleckchen Ghana nur angenehm ueberrascht: hier ist es weitestgehend sauber, gruener als erwartet (viele schattenspendende Baeume) und man fuehlt sich auf einmal gar nicht mehr so fremd, weil selbst die Einheimischen untereinander hauptsaechlich Englisch sprechen. Waehrend man im Norden auf dem Lande noch traditionelle Lehmhuetten mit Grasdaechern vorfindet, die fuer mich persoenlich ein Bilderbuch-Afrika darstellen, erscheinen die groesseren Staedte hier sowohl hinsichtlich der Infrastruktur als auch der Bevoelkerung teilweise fortschrittlicher und organisierter als die Staedte in Sueden. So fuehle ich mich trotz des in diesen Breiten besonders anstrengend-trockenen Klimas ziemlich wohl, zumal wir ein ganz wunderbares Guest house gefunden haben: ordentliche, gemuetliche Zimmer um einen wunderschoenen Innenhof und blitzsaubere sanitaere Anlagen mit funktionierenden flushing toilets und Duschen. Nachdem wir in der letzten Woche notgedrungen in teils sehr duester-schmutzigen Unterkuenften uebernachten mussten, kommt uns das hier vor wie ein kleines Paradies! So haben wir kurzerhand ein paar Ausfluege in die Umgebung gekappt und nutzen unseren Aufenthalt lieber ein wenig zur Erholung, da sowohl Judith und ich mal wieder gesundheitlich nicht ganz auf der Hoehe sind.
Morgen soll es aber schon wieder etwas Richtung Sueden gehen, wo wir noerdlich von Kumasi ein paar beruehmt-beruechtigte Fledermaushoehlen besichtigen wollen.
Montag, 9. Februar 2009
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